Der chinesische Fußball-Markt


In China herrscht seit einiger Zeit Goldgräberstimmung. Die chinesische Regierung verfolgt den ehrgeizigen Plan, ihr Land bis zum Jahr 2050 zu einer Weltmacht im Fußball zu machen. Bis 2030 soll die erste Fußball-Weltmeisterschaft im Land der Mitte stattfinden. Schon heute ist Fußball die Sportart Nummer zwei in China.

Diese Goldgräberstimmung führt nicht nur dazu, dass die Chinesen nach Fußball-Know-how in Europa suchen. Der chinesische Markt ist aus ökonomischen Gesichtspunkten schon allein wegen seiner Größe enorm interessant für europäische Fußball-Clubs. Im Zuge ihrer Internationalisierungs-Aktivitäten zieht es daher immer mehr Clubs dorthin.

Am Center for Sports and Management befassen wir uns aus diesen Gründen intensiv mit China und seinen Möglichkeiten für den europäischen Fußball. Unter anderem haben wir in einem Research Report den chinesischen Fußball-Konsumenten analysiert und in einer Harvard-Fallstudie die Strategie des FC Bayern München in China unter die Lupe genommen. Prof. Schmidt ist außerdem Fellow des "China Soccer Observatory". Alle Infos finden Sie auf dieser Seite.

>>> Hier den Report downloaden: Dancing with the Dragon


Dancing with the Dragon: The Quest for the Chinese Football Consumer

Chinas konzertiertes Fußball-Engagement befruchtet die Entwicklung der heimischen Fußballkonsumenten, die sowohl inländische als auch ausländische Klubs unterstützen. Den chinesischen Fußballfan zu gewinnen bedeutet, sich mit der hochentwickelten Entertainment-Industrie Chinas zu messen.

Die chinesische Super League und die europäischen Spitzenklubs müssen sich ihren Konkurrenten aus anderen Sport- und Unterhaltungsindustrien stellen, um den aktuelle Goldrausch im Fußball zu nutzen. Deshalb ist es wichtig zu verstehen, wie und warum die Chinesen Fußball konsumieren - sowohl auf dem Spielfeld als auch digital. Darüber hinaus ist es wichtig, Motivationen und Bedürfnisse zu identifizieren, die die Entscheidung beeinflussen, Fußball zu schauen und darauf aufbauend die Kommunikation besser auszurichten.

Wie sieht der typische chinesische Fußballkonsument aus? Was sind seine Motive, um Fußball zu schauen? Welche Fußballstars und -clubs werden unterstützt und warum? Welche Rolle spielen digitale Kanäle für den Fußballkonsum? Wie wirkt sich ein Boom im Sport auf das Sportverhalten aus? Was sind Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den chinesischen und mehr oder weniger fortgeschrittenen Fußballmärkten im Ausland?

Um all diese Fragen zu beantworten, haben wir eine repräsentative Umfrage in fünf verschiedenen Ländern (China, Deutschland, USA, Südkorea und Japan)durchgeführt, um die individuellen Zuschauermotive, Merkmale der favorisierten Spieler und Teams und Sport (Medien) Konsumverhalten herauszufinden. 

Insgesamt nahmen 5.000 Personen an der Online-Umfrage und den persönlichen Gesprächen (China) teil. Ihre Meinungen sind repräsentativ für eine Bevölkerung von 1,89 Milliarden Menschen in Asien, Europa und den USA. Die Umfrageergebnisse wurden mit China-Experten diskutiert, um Empfehlungen für die Gestaltung von Marketing- und Verkaufsstrategien zu entwickeln, die auf die chinesischen Fußball-Konsumenten zugeschnitten sind.

>>> Hier den Report downloaden: Dancing with the Dragon


Bayern Münchens Strategie in China

Im Jahr 2015 beginnt der deutsche Rekordmeister Bayern München, in den chinesischen Markt einzutreten. Doch wie muss er vorgehen, um im Reich der Mitte Erfolg zu haben? Konkurrenten wie Manchester United oder Real Madrid sind zum Beispiel schon seit fast einer Dekade in China präsent. In der Fallstudie "Bayern München in China hat sich Prof. Schmidt gemeinsam mit der Harvard Business School in Boston dieser Frage angenommen und die Strategie des FC Bayern in China analysiert.

>>> Mehr Infos zur Fallstudie: Bayern Munich in China


CSO - China Soccer Observatory

Über die folgenden Links gelangen Sie zu den bisherigen Beiträgen von Prof. Schmidt für das China Soccer Observatory.

>>> Who is the Chinese Soccer Consumer?

>>> How to be successful in the Chinese market

>>> Bayern Munich's strategy To Enter The Chinese Market